Was lange währt, wird (hoffentlich) endlich gut! – ان شاء الله

Als kleiner Verein haben wir uns viel vorgenommen! Ein 40.000 Euro-Projekt, ein Schulbus für die Schule Zahrat El Hayat in Tunesien, die Kinder mit Behinderungen aus 7 Wüstendörfern betreut. Vor allem die Finanzierung war ein langer Weg, den wir in den letzten zwei Jahren mit viel Elan und Unterstützung gegangen sind.

  • Wir haben uns bei der Bay. Staatsregierung durchs Antragsverfahren durchgekämpft und haben die Zusage für 20.000 Euro bekommen.
  • Wir haben 2 Kino-Matinees mit vollem Haus im Lichtspielkino Bamberg mit unserem Film ‚Der Himmel ist unser Zelt‘ gehabt. Mit begeisterten Gästen und rund 1000 Euro Eintrittsgeldern.
  • Wir haben großartige Unterstützung von der Schule am Martinsberg bekommen, die für uns rund 3.000 Euro durch Spendenprojekte eingenommen haben.
  • Wir haben großzügige Spenden von Privatpersonen bekommen.
  • Wir haben gemeinsam mit den Vorsitzenden der Schule Zahrat El Hayat einen Weg gefunden, die 3.000 Euro Selbstbeteiligung aufzutreiben.

Wir haben immer wieder neue Wege gesucht, mit unseren Projektpartnern in Austausch zu bleiben. Und wir waren sehr optimistisch, dass wir unser Ziel ‚Ein Bus für Zahrat El Hayat‘ noch in diesem Jahr realisieren können. Und wir hatten einen guten Zeitplan. Kauf im Oktober, Umbau im November, Überführung nach Tunesien zum Jahreswechsel. In großen Schritten und mit viel Freude sind wir diesem Ziel immer nähergekommen.

Bis Corona kam.

Sehr geehrte Frau Dr. Roppelt, Ihr Mittelabruf vom 25.09.2020 betreffend das Projekt „Ein Bus für El Faouar“  hat uns erreicht. Bevor der Mittelabruf zur Auszahlung angewiesen werden kann, benötige ich bitte noch kurz Ihre Bestätigung, dass der Zuwendungszweck trotz Corona-bedingter Einschränkungen weiterhin wie geplant erreicht werden kann. Mit freundlichen Grüßen …

Schreiben der Projektförderstelle Oktober 2020

So ist das manchmal,

wenn unsere Pläne plötzlich durchkreuzt werden, jeder weitere Schritt völlig offenbleibt und viele Fragen auftauchen.

  • Wenn die Fähre ihren Betrieb auf unbestimmte Zeit einstellt.
  • Wenn der Arbeitgeber vor den rechtlichen Folgen einer Reise in ein Risikogebiet warnt.
  • Wenn die bay. Staatsregierung keine Antwort geben kann, was passiert, wenn wir die Gelder bis Dezember 2020 nicht abrufen.
  • Wenn zuständige Zollbeamten wochenlang nicht erreichbar sind und Mailanfragen ins Leere laufen.

Es ist unendlich mühsam, manchmal möchte man einfach hinschmeißen. In solchen Momenten ist es wichtig, sich darauf zu besinnen, um was es uns geht.

Es geht um Kinder, die aufgrund ihrer Behinderung im Moment nicht beschult werden können. Die diesen Bus dringend brauchen, damit Zahrat El Hayat sie aus den Wüstendörfern in die Schule holen kann. Es geht um das Recht auf Bildung.

Es geht um die Zukunft von Kindern.

Mit diesem Fokus machen wir weiter.

Wir werden es schaffen! – Inshallah! ان شاء الله

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